Spielbericht:

 Nun kam es also zum absoluten Showdown in Brillit. Die Vorzeichen waren klar. Aufgrund der Schützenhilfe von Nartum (4:0) reichte uns ein Unentschieden für den Aufstieg. Aber es war klar. Wir wollen diese Saison mit einem Sieg abschließen. Verstärkung erhielten wir erneut von der alten Herren mit Luigi, Mücke, Arne Brunckhorst und Klötze, der den arbeitsbedingten Ausfall von Henrik zu kompensieren hatte. Simon und Lukas kehrten ebenfalls ins Team zurück. Und so hatten wir schon eine schlagkräftige Truppe an Bord.

Da in Brillit Schützenfest war, begaben sich auch wieder viele Zuschauer zu diesem Spiel.

Aber das war für uns nichts Neues und so spielten wir von Beginn an konzentriert. Brillit hatte sich vorgenommen Joshua aus dem Spiel zu nehmen, da der mit seinem beiden Toren auf sich aufmerksam gemacht hatte. Hierfür opferten sie gefühlt ihren besten Mann, sodass unser Tor in der gesamten ersten Halbzeit gerade einmal wirklich ernsthaft in Gefahr geriet. Und so richtig ging der Plan dennoch nicht auf, da Joshua es verstand immer wieder andere Spieler so ins Szene zu setzen. Wir riefen am diesem Tag einfach die beste Saisonleistung ab. Der Ball wurde laufen gelassen und so kombinierten wir uns immer wieder gefährlich vor das gegnerische Tor. Doch das Tor war wie vernagelt. Immer war ein gegnerisches Bein dazwischen oder wir zielten zu ungenau. Kurz vor der Pause sahen alle den Ball von Joshua schon drin doch wieder konnte der Ball von Brillit irgendwie noch abgelenkt werden. So ging es mit einem gefährlichen 0:0 in die Pause.

Zu unserer Verwunderung änderte der Gegner seine Taktik nicht, was uns ja grds nur recht sein konnte. Schließlich würde uns das 0:0 reichen. Nach rund einer Stunde dann der Schreckmoment. Der Bewacher von Joshua lief einen Konter und konnte nicht gestoppt werden. Mit einer heftigen Geschwindigkeit ließ er alle stehen. Gott sei Dank konnte Murat beim Abschluss noch entscheidend stören, sodass der Ball lediglich an den Außenwinkel krachte. Aber das war eigentlich das einzige Lebenszeichen. Wir hatten sofort alles wieder im Griff. Die Folge war eine Vielzahl von Ecken. Und endlich kam der erlösende Moment. Mücke nahm einen Abpraller auf, guckte kurz und zirkelte den Ball in den Winkel. Nun war klar: Brillit muss in 15 Minuten zwei Tore machen. Und sie machten noch immer nicht auf. Zwar versuchten sie etwas mehr Druck zu entwickeln aber die Defensive um Simon hatte alles im Griff. Und so ging es in die Schlussminuten. Und mit dem schönsten Angriff machten wir dann den Deckel auf die Partie. Joshua konnte den Ball gekonnt vor seinem Schatten behaupten und schickte Kalle auf die Reise. Dieser flankte auf den zweiten Pfosten, wo Dennis den Ball nur einnicken musste. Der Rest war dann nur noch Freude pur.

 

Nach dem Spiel erwiesen sich die Spieler von Brillit als faire Verlierer und gratulierten uns zum verdientem Sieg und dem damit verbundenen Aufstieg.

 

Spieler des Spiels: Tim

 Tim war vom Gegner nie in den Griff zu kriegen. Seine Soli blieben leider ohne Erfolg, weil der Keeper gerade seine Schüsse immer gut parierte. Motivierte immer wieder seine Mitspieler und bewahrte zudem den nervösen Trainer vor einer voreiligen Auswechslung von Kalle, die wohl ein Fehler gewesen wäre.

  

 

 

Spielbericht:

 Da sich Nartum die Meisterschaft in Hemsbünde noch hat nehmen lassen, mussten sie also auch den Umweg der Relegation gehen um nächste Saison 2.-Kreisklassen-Luft schnuppern zu können. Wie es der Zufall so wollte kein unbekannter Gegner; spielten wir doch im Sommer bereits ein Freundschaftsspiel. Wir wussten also was auf uns zukam. Ein erfahrener und taktisch disziplinierter Gegner.

Und dieses Spiel lockte viele Zuschauer her. Bei höchstsommerlichen Temperaturen waren gefühlt an die 250 Leute da. Der Cateringservice brach nur nicht zusammen, weil mehrfach Getränke nachgeliefert wurden.

Aber zum Spiel. Leider ereilte uns in der Nacht die Hiobsbotschaft, dass unser Kapitän Simon nicht mitwirken konnte, da er kurzfristig ins Krankenhaus musste. Er ist aber wieder wohlauf. Somit fehlte neben Lukas (Abifahrt) ein wichtiger Baustein im Spiel, sodass wir erneut umstellen mussten. Mal wieder mussten wir auf die alte Herren zurückgreifen. Luigi und Arne Brunckhorst waren aber sofort bereit das Projekt Aufstieg zu unterstützen. Und mit Sebastian Hastedt kam ein Langzeit-Verletzter zum Einsatz.

Die Aufstellung war im Gegensatz zu sonst eher defensiv gewählt. Und aufgrund der enormen Kulisse war die Nervosität in den Anfangsminuten spürbar. Und mit etwas weniger Glück hätte das Spiel auch ganz schnell eine ganz schlechte Wendung nehmen können. Kalle foulte in der 5. Minute einen Gegner im 16er wo wir uns über den Elfmeterpfiff nicht hätten beschweren können. Dieser blieb Gott sei Dank aus. Nach rund 10 Minuten kamen wir besser ins Spiel und tauchten relativ vielversprechend vor dem gegnerischen Tor auf. Und es kam noch besser. Joshua wurde am linken Flügel frei gespielt und konnte das 1:0 erzielen. Etwas schmeichelhaft vielleicht aber nicht unverdient. Und wir hatten das Spiel nun etwas an uns gezogen und sogar einige Gelegenheiten auf 2:0 zu erhöhen. Doch das blieb aus. So fing sich Nartum wieder und machte bis zur Pause enormen Druck. Georg hatte alle Hände voll zu tun die Lücken zu stopfen und wurde früh mit gelb bestraft. Ein Platzverweis musste unter allen Umständen vermieden werden. Das war klar bei den Temperaturen. Völlig unverständlich gab es 4 Minuten Nachspielzeit und in der 3. Minute gab es dann den Elfmeter. Dieser war zwar berechtigt; aber eigentlich hätte schon lange Pause sein müssen. Doch heute war der Fußballgott öfters auf unserer Seite; Nartum verschoss und wir gingen mit 1:0 in die Pause. Diese Halbzeit hatte Kraft gekostet. Aber wir gingen guter Dinge in die zweite Hälfte. Leider hatte Nartum dieses Mal das Glück auf seiner Seite. Per Doppelschlag drehten sie das Spiel. Besonders ärgerlich das 1:2 wo Henrik nur eine Sekunde nicht wusste wo der Ball war und der Gegner dies eiskalt ausnutzte. Eine Phase begann wo einem angst und bange werden konnte. Nartum hatte diverse Möglichkeiten das Ergebnis zu ihren Gunsten auszubauen, doch wie hielten gut dagegen und Henrik parierte was die Hände/Fäuste hergaben. Und wie in der ersten Halbzeit konnten wir dann mit Joshua in dieser Phase einen ganz wichtigen Nadelstich setzen. Das 2:2 verschaffte uns mental Kraft und nahm Nartum etwas den Wind aus den Segeln. Und ebenso wie in der ersten Halbzeit bekamen wir die Möglichkeit nachzulegen. Leider taten wir das wieder nicht. Und dann kam alles auf einmal zusammen. Philip wurde mit Foul vom Ball getrennt. Der Spieler wurschtelte sich irgendwie durch drei weitere Spieler durch und als im nochmals der Ball vor die Füße fiel, behielt er auch vor Henrik die Nerven. Nun war die Luft raus aus dem Spiel. Nartum setzte nun auf Verwalten und vorne fehlte uns etwas die Power. Bis hin zur Schlussminute. Da wurde Sebi dann hart vom Ball getrennt. Zumindest hätte sich niemand beschweren dürfen, wenn der Schiri erneut auf den Punkt gezeigt hätte. Ein Unentschieden wäre zwar ein wenig glücklich gewesen; aber keinesfalls unverdient. Aber das Ergebnis gibt uns für das Rückspiel alle Möglichkeiten den Aufstieg selbst zu entscheiden.

 

 

Spieler des Spiels: Joshua

 

Joshuas Einsatz war fraglich und er konnte lediglich mit Schmerztabletten spielen. Seine brutale Effektivität hielt uns lange im Spiel und ließ uns sogar teilweise von mehr hoffen. So reicht uns in Brillit ein Sieg mit zwei Toren Unterschied für den Aufstieg!

  

Spielbericht:

 

Die Vorzeichen vor dem letzten Spiel waren klar! Holen wir gegen Hassendorf mindestens einen Punkt, winkt die Aufstiegsrelegation. Ansonsten wäre die Saison wohl vorbei, da dann Jeddingen (einen Sieg gegen Wittorf mal vorausgesetzt) dann aufgrund des besseren Torverhältnisses noch an uns vorbei ziehen würde.

Bei diesem Spiel kam es zu einem Novum! Erstmals waren wir sechszehn Leute und das hieß, dass einer nicht spielen konnte. In diesem Fall hat es Arne erwischt, der Marvin es somit ermöglichte noch einige Minuten gegen seine alten Jungs zu spielen.

Das Spiel ging müde los. Irgendwie schienen wir den nötigen Punkt gedanklich schon geholt zu haben. Mit der ersten brauchbaren Kombination über Kalle und Tim kam dann aber endlich das 1:0. Aber das machte das Spiel und die Kombinationen nicht flüssiger. Sogar der Doppelschlag nach rund einer Stunde gab keine Sicherheit. Die letzte Viertelstunde der ersten Halbzeit gehörte Hassendorf, die dann durch Mithilfe von Henrik auf 2:3 verkürzen konnten, sodass bei uns bis in die Pause herein eine ungeheure Unruhe entstand.

Nach der Pause fanden wir dann langsam zu unserem gewohnten Spiel zurück. Hassendorf verließen die Kräfte. Und nach Foul an Joshua, konnten wir per Elfmeter das Ergebnis wieder ausbauen. Und plötzlich lief der Ball auch besser. Dennis legte das 5:2 mit Übersicht auf und da Marvins Fallrückzieher leider nicht den Weg ins Tor gefunden hatte, setzte Tim dann den Schlusspunkt nachdem sich einige vorher mit einem erfolgreichen Torabschluss versucht hatten.

 

Natürlich wurden wir auch beobachtet. Ummel2 – möglicher Gegner in der Relegation – hatte die grauenhafte erste Halbzeit gesehen. Da hatten wir natürlich kein Problem mit. Später stellte sich heraus dass Ummel noch Meister wurde und sich das alles ersparen hätte können. Für uns hieß es aber: AUFSTIEGSRELEGATION!!!

Gegner hier sind am 02.06.2017 Hesedorf/Nartum2 und Brillit.

Spieler des Spiels: Philip

 Philip hatte seine Seite zusammen mit Flo immer im Griff. War immer sowohl vorne als auch hinten zu finden. Neben dem enormen Laufpensum, konnte er sich zusätzlich durch zwei sehenswerte Treffer auszeichnen.

Obwohl wir in der Rückrunde mehr Punkte geholt haben als in der Hinrunde, mussten wir Bartelsdorf noch an uns vorbei ziehen lassen. Wer ausschließlich Siege in der Rückrunde feiern konnte, ist natürlich auch ein würdiger und verdienter Meister. Von unserer Seite herzlichen Glückwunsch! Bartelsdorf wird sicherlich auch in der zweiten Kreisklasse eine gute Rolle spielen, sofern sie in der Zusammensetzung bleiben. Aufgrund des kleinen Kaders, dem Weggang von Louis und den zahlreichen Ausfällen ist die VIZEMEISTERSCHAFT aber keineswegs als Misserfolg zu werten! Zumal wir Bartelsdorf noch in die zweite Kreisklasse folgen können und wollen. Und so sieht das ganze am Ende in Zahlen aus:

 

 

 

Spielbericht:

 Das Spiel gegen den Tabellenletzten ist insofern bemerkenswert, da wir uns ziemlich lange schwer getan haben. So vielen die Tore allesamt fünf Minuten vor Schluss. Kein Wunder; waren wir in diesem Spiel überhaupt nicht anwesend. Aber Gott sei Dank hatte unser Keeper einen Sahnetag erwischt. Nicht nur dass er den Kasten frei gehalten hat; nein er machte auch noch alle fünf Buden und hielt uns so im Aufstiegsrennen.

 

Der Gegner hielt es nicht mal für nötig, uns telefonisch über die Spielabsage zu informieren. Irgendwie scheint man zu versuchen die Strafe zu umgehen, die fällig wird wenn eine Mannschaft aus dem laufenden Wettbewerb heraus genommen wird.

 

Spieler des Spiels: Henrik

Der 5-Tore-Mann. Man wird ihn zukünftig in einem Atemzug mit Gerd Müller, Jürgen Klinsmann oder Robert Lewandowski nennen müssen. 

 

 Spielbericht:

 

Nach der unerwartet leichten Partie gegen Ostervesede, stand nun der nächste harte Prüfstein bei uns auf dem Programm. Die Zweite Mannschaft von Unterstedt konnten wir im Hinspiel nur knapp besiegen, wobei das 3:1 erst kurz vor Schluss fiel. Wir waren also gewarnt. Zudem war zu vermuten, dass die Mannschaft auch Spieler aus der ersten Herren einsetzt. Ein Duell auf Augenhöhe war also zu erwarten.

Und so ging es auch los. Beide Defensiv-Reihen hatten ob der starken Offensive beider Mannschaften alle Hände voll zu tun. Aber Unterstedt trieb uns zu einer – wenn nicht sogar zu der – besten Saisonleistung. Wir spielten die Bälle trotz des frühen Attackieren des Gegners oft sehr ruhig und strukturiert aus der eigenen Hälfte sodass wir früh die ein oder andere gute Chance bekamen. Die größte durch Mati blieb aber ungenutzt. In einer Drangphase Unterstedts wo Henrik zweimal eine Eins-gegen-Eins-Situation entschärfte half uns dann ein bisschen das Glück des Tüchtigen. Eine Flanke wurde vom Gegner ungewollt auf Philip verlängert, der darauf spekuliert hatte und eiskalt einnetzte. Das tat unserem Spiel richtig gut. Unterstedt war zwar nicht ungefährlich aber wir warfen alles herein, sodass der Gegner keinen einfachen Torabschluss bekam. Eine kleine Schrecksekunde hatten wir, als Simon sich bei einer Aktion verletzte; doch er biss sich Gott sei Dank durch. Und wenn dann doch mal was durch kam, war da ja noch Henrik, der durch seine Paraden den Gegner zur Verzweiflung brachte und uns noch mehr pushte. Und es kam noch besser. Einen Konter über Tim veredelte Joshua aus spitzem Winkel zum 2:0. Diesen Vorsprung konnten wir dann mehr oder weniger problemlos in die Pause nehmen. Nach der Pause war klar; Unterstedt setzt alles auf eine Karte. Und so verlagerten wir uns aufs kontern. Leider konnten wir nicht den Deckel drauf machen. Bei dem intensiven Spiel ging die Präzision verloren und machte sich auch langsam bei der Substanz der Spieler bemerkbar. Die schwierigste Phase kam dann ab der 70. Minute. Kalle hatte gefoult und der Schiri gab Georg gelb. Ein Umstand, der uns auffiel; doch leider nicht korrigiert wurde. Dies rächte sich fünf Minuten später. Denn da foulte Georg tatsächlich und flog mit gelbrot vom Platz. Minuten eines totalen Durcheinanders begannen. Unterstedt bekam wenig später auch noch einen Elfmeter zugesprochen. Doch Henrik ließ heute einfach nichts zu. Das war wohl auch für Unterstedt zu viel, die merklich resignierten. In Unterzahl ließen wir nur noch lediglich zwei Halbchancen zu und hätten abermals die Führung ausbauen konnten. Zum Schluss spielten wir mit Lukas und Joshua geschickt die Uhr runter. Dank einer tollen Mannschaftsleistung ein toller und verdienter Sieg.

 

In diesem Spiel war es schön dass nahezu jeder an seine Leistungsgrenze gegangen ist. Der Sturm half nach hinten aus und sorgte immer wieder für Entlastung. Im Mittelfeld wurden die Bälle klug verteilt und sowohl nach hinten und auch nach vorne geackert. Und dass der Gegner mit dieser Offensiv-Power ohne Tor geblieben ist, sagt alles um die Leistung bei der Abwehr – mal sehen wie das Bartelsdorf nächste Woche schafft. Aber es kann nur einen geben, der an diesem Tag einfach noch über allen war!

 

Spieler des Spiels: Henrik

Vor dem Spiel hat das Trainergespann noch überlegt, den angeschlagenen Henrik auszutauschen. Gott sei Dank hat er das vehement abgelehnt. Und genau diese Entschlossenheit hat dann sich auf alle übertragen. Das hat heute den Unterschied gemacht! Der gehaltene Elfmeter; die Eins-gegen-eins-Situationen. Heute war Henrik einfach nicht zu überwinden.

  

Spielbericht:

 

In der Vorwoche hatte Ostervesede gegen Unterstedt unentschieden gespielt, sodass wir mit einem Sieg uns deutlich absetzen könnten. Und wir erwarteten eine intensive Partie – ähnlich wie im Hinspiel. Doch Ostervesede kam offenbar mit einer Rumpftruppe. Wenn selbst ein Thomas Beckmann (Baujahr 1963) spielen muss, der schon alte Herren spielte als unser Trainer auf seinem Zenit spielte, sagt das eigentlich alles aus.

Das Spiel ist daher schnell erzählt. Wir passten uns dem Spiel des Gegners mal wieder an. Trotz starken Windes spielten wir hohe Bälle. Wir verlagerten das Spiel auch nicht gut. Florian hätte zeitweise mit Herbo ein Bier trinken können ohne dass er einen Ball verpasst hätte. Dennoch flackerte dann immer wieder die Klasse auf. Und wenn wir kombinierten war das einfach zu schnell für Ostervesede. Leider hörten wir nach rund einer Stunde dann immer mehr auf, uns zu bemühen. Die Folge: Zwei unnötige Gegentore; und nach vorne ging nicht mehr viel. Leider wie so oft haben wir eine Gelegenheit ausgelassen, das Spiel deutlicher zu unseren Gunsten zu gestalten. Dennoch tat uns nach dem harten Spiel in Westerholz, wo wir 3-4 angeschlagene Spieler hatten, es gut, dass der befürchtete Fight ausgeblieben ist.

 

 Spieler des Spiels: Joshua

 Nachdem Joshua seinen Torfluch früh besiegt hatte, spielte er wie befreit auf. Wirbelte bis zu seiner Auswechslung überall und half auch nach hinten aus. Schnürte dann auch noch den Doppelpack als wir etwas die Linie verloren haben.

 

  

 Spielbericht:

 Nach zwei Spielen ohne Sieg galt es nun sich nicht komplett die Saison zu versauen. Bartelsdorf hatte im Duell gegen Jeddingen seine Vormachtstellung erneut eindrucksvoll bestätigt, sodass wir uns aufgrund des dummen Spiels in Sottrum nun auf den Trostpreis konzentrieren. Schließlich berechtigt der zweite Platz – wenn auch wahrscheinlich durch Relegation – zum Aufstieg. Westerholz war da gleich der richtige Gegner um Charakter zu zeigen. Im Hinspiel taten wir uns lange schwer. Wir waren also gewarnt.

Die zwei Wochen Spielpause taten uns aber sichtlich gut. Nach gefühlten 20 Sekunden hatte Georg schon die Führung auf dem Fuß; verzog aber etwas überhastet. Auch Westerholz hatte sich was vorgenommen und machte postwendend das 1:0, wo wir bei einem Einwurf nicht gut aussahen. Dennoch hatten wir das Spiel eigentlich im Griff; ließen Ball und Gegner laufen und so dauerte es auch nicht lange bis zum Ausgleich. Tim tankte sich super durch und vollendete schnörkellos. Und nachdem das Experiment mit den vertauschten Positionen von Lukas und Simon wieder in der normalen Form korrigiert wurde, kontrollierten wir das Spiel nach Belieben. Tim, der eine glänzende erste Hälfte erwischt hatte, verteilte die Bälle klug und leitete viele Angriffe ein. Westerholz antwortete mit Härte. Dass nicht schon zur Halbzeit Westerholz dezimiert in die Kabine ging, ist schlichtweg unverständlich. Nichts desto trotz konnte uns das auch nicht aufhalten. Florian, ein Eigentor und Tim schraubten das Ergebnis auf 4:1 hoch.

Mit frischen Kräften wollten wir weiter an unserem Torverhältnis arbeiten. Doch mitten in einer Drangphase erzielte Westerholz per Freistoß das 2:4. Das brachte uns etwas aus dem Konzept. Es wurde nicht mehr so zusammen gespielt und die Treterei des Gegners hat Spuren hinterlassen. Kurze Zeit erinnerte man sich an das Spiel der Vorsaison, das wir mit 4:3 knapp ins Ziel brachten. Doch Simon hatte hinten alles im Griff, sodass wir uns langsam wieder fingen. Doch dann schwächten wir uns völlig unnötig selbst durch das Verhalten untereinander, zeigte der Schiri Tim gelbrot – leider vertretbar aber ob der Treterei des Gegners ein Witz, dass wir nun in Unterzahl waren. Aber das war ein Weckruf dass sich nun alle nochmals zusammen reißen. Westerholz brachte nichts mehr zustande und Lukas konnte nach einer Ecke den Endstand markieren. Wir haben uns das Leben mal wieder selbst schwer gemacht. Der Sieg war verdient. Aber hätte deutlich höher ausfallen können.

 

 

Spieler des Spiels: Lukas

Nachdem „Ausflug“ auf der Liberopostion war er wieder einmal das Bindeglied zwischen Abwehr und Angriff. Holte sich die Bälle tief und verteilte sie klug nach vorne. Trieb zudem die Mannshcaft immer wieder an. Mit Simon und Tim die entscheidende Achse in diesem Spiel.  

 

 

Spielbericht:

 Nein. Es ist kein nachträglicher Aprilscherz! Aufgrund einer nicht zu erklärenden Leistung haben wir nach dem verlorenen Spitzenspiel bei der unbequem zu spielenden zweiten Mannschaft von Sottrum lediglich unentschieden gespielt.

Aber der Reihe nach. Die Vorzeichen waren schon schlecht. Hannes´ verletzungsbedingter Ausfall wäre vielleicht noch aufzufangen gewesen. Doch dann folgte eine Absage in der Nacht von Samstag auf Sonntag und ein Spieler blieb gleich ganz unabgemeldet dem Spiel fern. Auf einmal waren wir nur noch zwölf Leute. Dennoch sollten wir bei normalem Verlauf keine größeren Probleme bekommen.

Doch an diesem Tag lief gar nichts normal! Von Beginn an ließen wir jeglichen Biss vermissen. Kaum jemand kam in die Zweikämpfe. Das lag jedoch nicht daran weil Sottrum so stark war; teilweise sind wir sogar vor den Begegnungen weg gelaufen. Pässe konnten kaum gespielt werden weil sich die Mitspieler erfolgreich hinter den Gegenspieler versteckten. Einzig der Abwehr konnte man attestieren, dass sie die Situationen im Griff hatte. Lediglich einmal brach ein Stürmer durch wo Henrik die Eins-gegen-eins-Situation mal wieder super entschärfte. An ein Aufbauspiel war aus den genannten Gründen allerdings nicht zu denken.

Wenn sich dann doch jemand mal dazu entschloss den Gegner zu bedrängen oder mal einen Passweg anzuzeigen wurde es dann auch gleich gefährlich. Aber da oft dann die Mitspieler nicht mit machten kam nichts Zählbares dabei hinaus. Als dann mit Sebi auch noch eine Konstante in der Defensive weg fiel, nutzte Sottrum eine kurze unsortierte Phase zum Führungstreffer aus. Bezeichnend ist, dass wir dann ausgerechnet durch einen Freistoß zurück ins Spiel kamen. Lukas setzte sich im Strafraum durch und traf per Kopf.

Für die zweite Hälfte hatten wir uns viel vorgenommen. Und Philip hat Sekunden nach Wiederanpfiff nach einer der wenigen gelungenen Kombinationen die Führung auf den Fuß. Der Abschluss war aber einfach zu schwach. Und so lief es mit allen Chancen in der zweiten Halbzeit. Es warfen durchaus welche vorhanden; aber die Abschlüsse waren entweder zu schwach, zu überhastet oder zu lange verzögert, dass der Schuss noch geblockt wurde.

Die Zeit verging und es war von kaum jemand ein richtiger Siegeswille zu erkennen. Die Maßnahme Simon in die Offensive zu ziehen, brachte noch mal ein paar Situationen, doch dann stand auch der Torwart im weg, der leider einen guten Tag erwischt hatte. Und Sottrum setzte immer wieder Konter an, die immer gefährlicher wurden. Kurz vor Schluss ging ein Lupfer nur knapp an unserem Gehäuse vorbei. Das wäre aber auch zu viel des Schlechten gewesen. Nichts desto trotz war diese Leistung nicht ausreichend wenn man höhere Ziele hat. Und nun ist es erstmals in der Saison, dass wir auf die Schützenhilfe von anderen angewiesen sind. Und dieser Punktverlust muss nun der letzte Patzer gewesen sein.

 

Spieler des Spiels: Simon

Einer der wenigen, wo man das Gefühl hatte, dass sie das Feld als Sieger verlassen wollten. Als Libero nahezu tadellos! Eine übertriebene Grätsche, die den Frust durch die Vorderleute verdeutlichte. Hielt es daher auch oft nicht lange hinten und versuchte das Spiel anzukurbeln. Später in der Offensive mit dem Siegtreffer auf dem Fuß.   

 


Spielbericht:

 Das nächste Spitzenspiel stand an. Durch die bisherigen Ergebnisse war klar: Wir können einen wichtigen Schritt in Richtung Meisterschaft machen. Die äußeren Bedingungen waren optimal; nur leider waren unter Woche einige Spieler erkrankt und auch ins Spiel sind einige angeschlagen ins Spiel gegangen. Vor – für unsere Verhältnisse – beeindruckender Kulisse von geschätzt 100 Zuschauern begannen wir ziemlich nervös. Und so näherte sich Bartelsdorf erstmals per Fernschuss an. Nach rund 10 Minuten kamen wir dann besser ins Spiel und kamen in aussichtsreiche Positionen, die aber nichts einbrachten. Am knappsten war ein Schuss aus dem Getümmel von Tim, der das Ziel jedoch verfehlte. Schnell wurde klar, dass wir alle alles abrufen müssen, damit was Zählbares am Ende dabei heraus springt. Und nach und nach begann der Druck von Bartelsdorf größer zu werden. Doch mit viel Einsatz und einem prächtig aufgelegten Henrik im Tor konnten wir den Kasten sauber halten. Dabei hatten wir dann auch das ein ums andere Mal ein wenig Glück, dass Bartelsdorf nicht ganz so viel Zielwasser getrunken hat. Auf der anderen Seite rannten wir uns immer wieder an der gegnerischen Abwehr fest. Georgs Hereingabe nach guter Balleroberung wurde abgegrätscht und Tim versprang ein toller Pass von Florian in die falsche Richtung, sodass wir auch keine wirkliche Gefahr entwickeln konnten. Mit dem Unentschieden zur Pause konnten wir aber gut leben.

Gleich nach der Pause spielten wir Tim nochmals frei aber der blieb leider am letzten Mann hängen, sodass wir erneut keinen richtigen Torabschluss hatten. Doch dann rannte Bartelsdorf immer wieder an. Und bei uns machte sich langsam ein Kräfteverschleiß bemerkbar. Die Nadelstiche der ersten Halbzeit wurden immer weniger und Simon hatte hinten alle Hände voll zu tun seine Abwehr zusammenzuhalten. Doch nach etwas mehr als einer Stunde war dann alles zu spät. Bartelsdorf spielte geschickt in die Schnittstelle und auch Henrik konnte nichts mehr machen. Dieser moralische Tiefschlag war bei allen zu spüren. Und das machte sich Bartelsdorf zu Nutze, um das Spiel zu entscheiden. Mit nahezu dem gleichen Muster erhöhten sie auf 0:2. Zu allem Überfluss forderte der Kampf seine ersten Opfer, sodass wir zwar frische Leute im Spiel hatten; aber die Ordnung verloren ging. Nun hätte Bartelsdorf das Ergebnis noch höher schrauben können. Doch es änderte sich Gott sei Dank nichts mehr. Die letzten Minuten trudelten dann ereignislos aus, sodass wir uns zumindest nicht unser Torverhältnis zerschossen lassen haben. Ein nicht unwichtiger Fakt im Kampf um den Aufstieg. Während wir im Hinspiel noch etwas Pech mit den Gegentoren hatten, geht das Ergebnis dieses Mal mehr als in Ordnung. Unter den Bedingungen war einfach nicht mehr drin. Der Einsatz war da; aber der Gegner war an diesem Tag – speziell in der zweiten Halbzeit eine Klasse besser.

  

Spieler des Spiels: Henrik

 Henrik hat sein bisher bestes Spiel im TSV-Trikot gemacht! In der ersten Halbzeit brachte er den Gegner schier zur Verzweiflung, sodass wir lange von einem besseren Ergebnis träumen konnten. An beiden Toren absolut machtlos.

 


 

 

Spielbericht:

 

Die äußeren Bedingungen waren alles andere als optimal. Trotzdem wurde das Spiel – im Gegensatz zu einigen anderen an diesem Wochenende – angepfiffen.

Mit Tim und Kalle mussten wir aus der Startformation vom Spiel gegen Jeddingen zwei Spieler ersetzen. Dies gelang uns auch mehr oder weniger gut. Von Beginn an nahmen wir das Heft in die Hand und waren klar Feldüberlegen. Allerdings machte uns Vahlde, die einige junge Spieler im Vergleich zum Hinspiel dazu bekommen hatten, das leben speziell im letzten Drittel sehr schwer, indem sie dicht gestaffelt teilweise mit sechs Spielern in der Abwehr standen. Bei uns war viel zu wenig Bewegung um die kleinen Lücken zu nutzen bzw um eventuell einige Lücken zu erspielen. So musste trotz klarer Überlegenheit eine Standardsituation helfen um den Knoten platzen zu lassen. Lukas köpfte eine Joshua-Ecke unter Mithilfe des Gegners zum 1:0 ins Tor. Der Schiedsrichter wertete dies als Eigentor. Danach wurde es etwas besser. Aber der letzte Pass war an diesem Tag einfach zu ungenau oder wir liefen uns an der vielbeinigen Abwehr fest. Der schönste Spielzug des Spiels brachte dann das 2:0. Philip lief in die Schnittstelle der Abwehr und Lukas spielte ihn punktgenau an. Da Abwehrspieler und Torwart sich gegenseitig behinderten, konnte Philip lässig einschieben. Von Vahlde kam bis dahin nahezu gar nichts. Erst kurz vor der Halbzeit tauchte auf einmal ein Stürmer allein vor Henrik auf, der sich gekonnt breit machte und so mit der Abschluss knapp neben das Tor ging.

In der zweiten Halbzeit lief bei uns nicht mehr viel zusammen. Ein, zwei aussichtsreiche Situation wurden kläglich vergeben. Und die Abwehr um Simon bekam mehr zu tun als ihr lieb war. Die Nadelstiche von Vahlde kamen nun immer häufiger, sodass der Anschlusstreffer in der Luft lag. Wir spielten mangels Ordnung dem Gegner auch zunehmend in die Hände. Erst als Lukas etwas zurückgezogen agierte kam wieder mehr Ordnung ins Spiel, sodass wir das Spiel halbwegs sicher und mit ein paar kleinen Schreckmomenten nach Hause brachten.

Ein alles andere als glanzvoller Sieg, mit dem wir allerdings die Tabellenspitze verteidigen konnten. Leider kam kaum jemand an seine Normalform ran. Im Spitzenspiel gegen Bartelsdorf ist eine deutliche Leistungssteigerung notwendig!

 

 

Spieler des Spiels: Lukas

 

Lukas machte das 1:0 quasi selbst und bereitete das 2:0 vor. Und war somit maßgeblich am Sieg beteiligt. Versuchte das Spiel immer wieder anzukurbeln und verteilte die Bälle klug. Ganz wichtig als er auf der „6“ das Spiel wieder beruhigen konnte und somit die nächsten drei Punkte sicherte. 

 

 


 

 

Spielbericht:

 Zum Beginn kam es gleich zum Kracher schlechthin! Jeddingen II – punkt- und torgleich nach der Hinrunde – war zu Gast. Wir konnten nahezu mit unserer besten Elf aufspielen und somit waren wir guter Dinge den ersten Schritt in die richtige Richtung zu machen. Und wir erwischten einen Start nach Maß. Tim bekam den Ball im Mittelfeld und sah, dass der gegnerische Keeper etwas zu weit aus seinem Kasten war. Sein Ball ging genau unter die Latte. Nach kurzem Widerstand des Gegners hatten wir das Spiel dann im Griff. Durch unser punktuelles Forechecking war es Jeddingen nicht möglich ein kontrolliertes Aufbauspiel zu betreiben und durch den Gegenwind landeten die Befreiungsschläge mehrfach im Seitenaus. So kamen wir zunehmend zu Chancen das Ergebnis zu erhöhen. Doch der gegnerische Keeper erwischte einen Sahne-Tag und entschärfte gg Tim und Joshua. Nur das Geschoss von Georg musste ein Spieler auf der Linie retten. Zur Halbzeit hätten wir wenigstens 3:0 führen müssen. So stand uns noch eine schwere zweite Hälfte bevor. Zwar hatten wir nochmal gut den Ball im Pressing erobert; doch auch hier war der Abschluss nicht konzentriert genug. Und so langsam baute Jeddingen Druck auf; vor allem machten uns die langen Bälle Schwierigkeiten. Und eine verunglückte Abwehr nutzte der Gegner zu einem Sonntagsschuss und dem 1:1. Nun drohte das Spiel innerhalb kürzester Zeit zu kippen. Nach einer Ecke traf Jeddingen erneut ins Tor. Zu unserem Glück wurde dem Treffer aufgrund eines Fouls am Torwart die Gültigkeit aberkannt – lt. einigen Jeddingern wohl auch nicht zu unrecht. Das weckte uns dann nochmal auf und wir konnten etwas besser verteidigen. Nach einem schnellen Einwurf tanzte Tim dann drei bis fünf Gengner aus und traf den Ball beim Schuss nicht richtig, was wahrscheinlich unser Glück war. Der Ball trudelte an den Innenfosten und ins Tor. Nun warf Jeddingen natürlich alles nach vorne. Wir mussten oft auch mal ein taktisches Foul begehen. In der Summe wurde es aber nicht mehr so richtig gefährlich. Leider versäumten wir frühzeitig den Deckel drauf zu machen, sodass um den verdienten Sieg lange zittern mussten.

Abschließend muss man sicherlich den Schiedsrichter ein Kompliment machen, der die hektische Partie über weite Strecken des Spiels im Griff hatte. Das Kartenverhältnis von 4:1 spielgelt allerdings nicht so ganz die Tatsachen wieder. Unsere taktischen Fouls wurden richtig geahndet/bestraft; nur wurden die Attacken des Gegners, die oft nicht mehr den Ball galten nicht gut beurteilt. Es wäre wünschenswert wenn unsere Spieler da besser geschützt werden.

 

Spieler des Spiels: Tim und Georg

Tim rotiert aktuell vorne auf einigen Positionen und kommt aber mit der Umsetzung immer besser zurecht und bestätigt seine Frühform in der Saison. Durch die zwei Geniestreiche avancierte er zum Matchwinner; auch wenn er die Partie früher hätte zu unseren Gunsten entscheiden können.

 Georg zeigte endlich mal das Trainingsgesicht! Wie wir im Training hatte die sonst so robust spielende Mannschaft von Jeddingen gehörigen Respekt vor dem kasachischen Kampfschwein! Und biss sich an ihm letztendlich die Zähne aus. Darüber hinaus holte Georg immer wieder wichtige Bälle auf der „6“ und leitete viele aussichtsreiche Konter ein. 

 

 

11.Spieltag

Spielbericht:

 Zum Abschluss der Hinrunde stand das verlegte Spiel gegen Ostervesede auf dem Programm. Die Konstellation war klar. Bei Sieg wären wir Herbstmeister. Bei Niederlage lediglich Vierter. Bis auf Marvin und Tim waren wir mit unserer besten Mannschaft angereist. Ostervesede steht wie schon seit Jahren für robusten Fußball. Es gibt selten spektakuläre Ergebnisse. Doch es ist schwer gegen sie zu gewinnen. Die bisher einzige Niederlage bezog Ostervesede am „grünen Tisch“ wo beim Spiel gegen Jeddingen kein Verursacher für den Spielabbruch (beim Stand von 1:1) ermittelt werden konnte, sodass für beide Teams das Spiel als Verloren gewertet wurde. Wir wussten also was auf uns zukommt. Bei für November nahezu optimalen Bedingungen spielte sich in den ersten Minuten wenig ab. Ostervesede kam allerdings mit dem kleinen Platz viel besser zurecht. Unsere sonst so beweglichen Spitzen und unser Kombinationsspiel hatten schlichtweg keinen Platz. Ostervesede machte auch stets wenn auch ab und an mit unfairen Mitteln die Räume zu. Die vielen Standards brachten uns kaum was ein weil die Bälle bei den schon sehr abfallenden Geläuf fast alle zu lang wurden. So war die erste Halbzeit ziemlich ereignisarm mit leichten Chancenplus für den Gastgeber. Kurz vor der Halbzeit hatten wir sogar eine Schrecksekunde als der Ball auf einmal im Netz zappelte. Doch der Schiri erkannt vorher ein Foul an Patrick, sodass es torlos in die Kabine ging. In der Halbzeit nahmen wir uns vor etwas rustikaler zu spielen. Weg vom Kombinationsfußball; eher die Variante lang und schmutzig. Kurz: Wir übernahmen die Spielart von Ostervesede. Das Resultat war ganz gut. Die Bälle kamen viel schneller und viel häufiger in die Spitze. Nun konnten wir uns mehrere gefährliche Situationen erarbeiten. Aber es war dann ausgerechnet eine Ecke (bisher nicht so eine Stärke von uns), die den Erfolg herbeibringen sollte. Georg war einfach vor dem gegnerischen Keeper am Ball und köpfte ins leere Tor. Das Tor setzte nochmal Kräfte frei und da Ostervesede früh den Torwart auflöste, ergaben sich sehr gute Konterchancen. Die besten vergaben jedoch Joshua und Florian zur vorzeitigen Entscheidung. So ging das Zittern bis zum Schluss weiter. Auch wenn Simon um seine Abwehr das ganze Spiel eigentlich alles im Griff hatte, hatte man immer Angst vor dem einen Sonntagsschuss. Aber das bisschen was halbwegs gefährlich wurde entschärfte Henrik ohne Probleme. Des Weiteren war es beruhigend zu sehen, dass nun auch bei Ostervesede die Bälle weit nach hinten ins Aus gingen. Da wir dann auch nicht mehr mit letzter Konsequenz die Angriffe zu ende brachten, endete das Spiel trotz unverständlich langer Nachspielzeit mit einem relativ dreckigen aber durchaus verdienten 1:0-Sieg. Die erste sportliche Niederlage für Ostervesede bringt uns die Herbstmeisterschaft. An den Blick auf die Tabelle (siehe unten), an den wir uns jetzt drei Monate erfreuen können. ABER: Auf den wir uns keinesfalls ausruhen sollten. Vier bis fünf Mannschaften spielen immer noch um die ersten beiden Plätze. Dennoch ist unter diesem Umständen der Gang in die Winterpause sehr angenehm.

 

Spieler des Spiels: Sebastian

Sebastian war Herr der Schlacht. Gegen die körperlich starken Spieler von Ostervesede verlor er kein Kopfballduell und behielt auch so in fast jeden Zweikampf die Oberhand. Zunächst als „6er“ und später als Verteidiger sorgte er für die beste Abwehrleistung dieser Saison.

 

 !!! Der TSV ist Herbstmeister !!!

 


10. Spieltag

Spielbericht:

 Das erste Rückrundenspiel stand an. Zugleich erst das dritte Auswärtsspiel und vor allem wollten wir im dritten Anlauf auch mal was mit nach Hause nehmen. Die ersten beiden Partien in der Fremde gingen bekanntlich verloren (Gegner: Jeddingen II und Bartelsdorf). Das sollte uns trotz der angespannten Personalsituation gegen Hellwege nicht passieren. Da Louis und Lukas mit Rotenburg zum Spitzenspiel nach Schneverdingen fuhren, benötigten wir die Hilfe aus der alten Herren durch Amir und Mücke. Von Beginn an übernahmen wir das Kommando. Wir hatten klar mehr Ballbesitz und so kamen auch die ersten Chancen; die wir zunächst noch nicht nutzen konnten. Doch nach rund 10 Minuten spielte Georg dann Joshua frei und der schob überlegt zum 1:0 ein. Wir blieben weiter spielbestimmend und kreierten einige Chancen, die wir doch etwas fahrlässig ungenutzt ließen. Schließlich half ein Elfmeter (Hellwege hatte Hand gespielt) dass wir das Ergebnis erhöhen konnten. Das dritte Tor blieb uns in der ersten Halbzeit verwehrt, weil u.a. auch der Torwart sich deutlich steigerte. Die zweite Halbzeit begann dann optimal. Nach einem Freistoß von Mücke lenkte Amir. Doch wer glaubte, dass das schon die Entscheidung war, hatte sich richtig enttäuscht. Das Tor tat uns überhaupt nicht gut. Irgendwie fehlten bei vielen die Entschlossenheit und der letzte Schritt. Die Folge: Wir gaben das Spiel Stück für Stück aus der Hand. In der Abwehr rannten wir immer häufiger den Ball hinterher und verursachten unnötige Standards, die wieder unnötig Gefahr für unser Tor bedeuteten. Im Angriff konnten wir entsprechend immer seltener für Entlastung Sorgen. Und so kam es wie es kommen musste: Ein unnötiger Elfmeter brachte Hellwege wieder ins Spiel. Trotzdem hatten wir durch Amir und Georg noch die Möglichkeit, das Spiel vorzeitig zu entscheiden. Aber hier fehlte dann auch ein bisschen das Quäntchen Glück. So wurde es dann knapp eine Viertelstunde vor Schluss noch mal richtig heiß als Hellwege (wieder nach einem Freistoß) zum Anschlusstreffer kommen. Der Rest war nur noch Kampf und Krampf. Beinahe hätte Hellwege das auch noch bestraft, doch Henrik konnte ein Freistoß-Geschoss von der Strafraumgrenze per Faustreflex entschärfen. Dann war Gott sei Dank der Abpfiff da. Viel länger hätte das Spiel auch nicht dauern dürfen, sonst wäre es vermutlich schief gegangen. Aber man muss auch mal einen dreckigen Sieg einfahren. Nur dass wir uns das Leben selbst unnötig schwer gemacht haben. Bei den letzten beiden Spielen (Jeddingen und Ostervesede) sollten wir uns auf jeden Fall steigern.

 

Spieler des Spiels: Murat

 Spielte eine solide Partie auf der „Sechs“. Wenig Ballverluste und gut im Spielaufbau. War in der Schlussphase einer der wenigen, die keinen Leistungsabfall hatten und sich voll rein hingen und half entscheidend mit das Ergebnis über die Zeit zu retten, was vielleicht daran lad, dass er dachte dass es 2:2 stand :-).

  


 

 9. Spieltag

 

 

 

Spielbericht:

 Wieder hatten wir 14 Tage Pause zwischen den Spielen. Dieses Mal zogen Bartelsdorf und Unterstedt II an der Tabelle an uns vorbei, sodass wir mit Unterstedt den aktuellen Tabellenführer bei uns zu Gast hatten. Da das Lazarett sich ein wenig gelichtet hat, konnten wir grundsätzlich in Bestbesetzung starten. Trotz dieses Umstandes begannen wir ungewohnt nervös; einige waren noch gar nicht im Spiel. Unterstedt hatte klar den besseren Start. Und wir waren in den Aktionen teilweise nicht entschlossen genug. Und so dauerte es nicht lange wo der Gegner die Einladung angenommen hat. Wir schlagen den Ball nicht weg und auf einmal steht ein Stürmer vor Henrik und lupft ihn zum 0:1 ins Tor. Irgendwie verloren wir noch mehr den Faden. Und zu allem Überfluss musste Kalle verletzt den Platz verlassen. Eine ganz kritische Phase wo sich das Spiel schon zu unseren Ungunsten hätte entwickeln können. Aber nach einigen Minuten kamen wir besser ins Spiel. Und nun war das Pech auf der Seite des Gegners. Bei einem Zweikampf mit Tim verletzte sich ein Abwehrspieler so schwer, dass er nicht mehr weiter spielen konnte und ins Krankenhaus musste. Wir hoffen, dass es den Spieler nicht zu schlimm erwischt hat und wünschen gute Besserung und eine schnelle Genesung. Die kurze Unterbrechung bekam uns deutlich besser als Unterstedt. Und ein Spieler ließ sich kurz darauf zu einem Nachtreten verleiten, wo Unterstedt von Glück reden konnte, dass es nur gelb gab. Aber wir machten nun Druck. Und zwar richtig! Dennoch brauchten wir wieder die Hilfe des Gegners, der Georg so stümperhaft im Strafraum umrannte, dass der Schiedsrichter gar nicht anders konnte als auf den Punkt zu zeigen. Den Elfmeter verwandelt Lukas bombensicher. Nun wollten wir mehr. Kurz darauf hatte Kevin eine riesige Möglichkeit zu erhöhen. Doch das ging knapp drüber. So war es Louis der dann nach toller Einzelleistung den Ball überlegt ins Eck schob. Wir hatten das Spiel gedreht. Und wir machten so weiter. Doch beste Chancen durch Georg (zu überhastet abgeschlossen) und Louis (Glanzparade durch den gegnerischen Torwart) wurden nicht genutzt. So hatten wir kurz vor der Pause Glück, dass es anstatt 3:1 oder 4:1 nicht auf einmal 2:2 stand. Simon köpfte den Ball genau zum Gegner der zog ab und traf nur den Pfosten. Den Kopfball danach entschärfte Henrik mit einem sensationellen Reflex. Halbzeit. Die letzte Aktion in Halbzeit eins hatte Unterstedt offenbar gebraucht, um wieder an sich zu glauben. Sie drückten uns ziemlich in die eigene Hälfte hinein. Doch meistens kamen nur Fernschüsse aufs bzw. neben das Tor. Doch Unterstedt bekam mehr Ecken als uns lieb war und bei einer hatten wir dann Glück dass der Ball Henrik direkt in die Arme fiel. Man merkte uns an, dass die erste Hälfte viel Kraft gekostet hatte. Doch mit der Wiedereinwechselung von Kalle und später auch Hannes konnten wir das Spiel etwas besser von unserem Tor fern halten und den einen oder anderen gefährlichen Konter setzen. Zeitgleich schwanden nun auch beim Gegner langsam die Kräfte. Leider dauerte es bis in die Nachspielzeit bis dann wir endlich den Deckel drauf machen konnten. Tim setzte sich nach schnellen Einwurf von Georg durch und überwand den Torwart. Das war der Sieg! Tim hätte sein Comeback sogar noch mit dem 4:1 krönen können; doch erwischte er den Kopfball nicht richtig. Es wäre aber auch zuviel des guten gewesen in einem Spiel was immer wieder in die eine oder andere Richtung hätte ausschlagen können. Dennoch war der Sieg alles andere als unverdient.

  

Spieler des Spiels: Georg

Sinnbild für das gesamte Spiel. Verschlief die Anfangsphase komplett. Hing sich dann richtig rein. Hatte dann zwar auch immer wieder eine kleine Auszeit; kämpfte aber auch in der zweiten Halbzeit immer wieder in die Partie. Holte den Elfmeter raus und war gedankenschnell beim entscheidenden 3:1 durch Tim wo er den Einwurf schnell ausführte.


 

8. Spieltag

 

 

Spielbericht:

 

An unserem spielfreien Wochenende tat uns die Konkurrenz wieder einmal den gefallen Punkte liegen zu lassen, sodass wir weiterhin von der Tabellenspitze grüßten. Mit Westerholz II kam aber wieder ein Gegner zu uns, die durchaus für eine Überraschung gut waren. Wir hatten aufgrund der Spielverlegung arge personelle Probleme. Zum einen half dann Amir aus der alten Herren aus. Und auch der Trainer streifte sich wieder einmal das Trikot über. Zudem gab es einen Wechsel im Tor. Henrik sollte seinen Ellenbogen schonen und nahm als einziger Auswechselspieler auf der Bank platz. Philip hütete dafür das Tor. Es begann eine zähe Partie. Irgendwie taten wir uns irrsinnig schwer gegen die kompaktstehende Abwehr. Zwar fand Westerholz nach vorne hin nicht statt. Aber wir konnten auch so gut wie keine Chancen erspielen. Fernschüsse waren für den gegnerischen Keeper kein Problem. Allmählich traute sich dann auch Westerholz mehr zu. Wir hatten dadurch zwar etwas mehr Raum im Angriff; aber zunächst war der Keeper einfach unüberwindbar. Und dann kam es wie es kommen musste. Eine falsch eingeschätzte Flanke nutzte Westerholz zur Führung – gar nicht mal so unverdient, da wir uns immer noch schlecht bewegten. Um ein Haar hätten wir das zweite Tor gleich mit kassiert, doch Westerholz ließ die Chance Gott sei Dank liegen. Wir rappelten uns nochmals auf; wollten unbedingt nicht mit einem Rückstand in die Pause. Und endlich machte der gegnerische Torwart auch einen Fehler als er einen Freistoß abklatschte und Louis zur Stelle war. Und wir nahmen den Schwung mit. Immer noch vor der Halbzeit drang Joshua in den Strafraum und holte einen Elfmeter raus. Den hätten wahrscheinlich nicht alle gepfiffen; aber wir hatten in diesem Bereich auch oft genug schon Pech. Lukas verwandelte souverän. Mit einer etwas glücklichen Führung ging es dann in die Pause. Den Start in Halbzeit zwei haben wir dann mal gründlich verschlafen. Der gegnerische Stürmer, den wir nie richtig in den Griff bekamen, bedankte sich mit dem 2:2. Es bahnte sich ein Spiel wie gegen Sottrum an. Doch es kam dann doch etwas anders. Nach etwa einer Viertelstunde in der zweiten Halbzeit konnten wir per erneuten Doppelschlag wieder in Führung gehen. Speziell beim 4:2, wo Joshua und Kalle die Vorarbeit leisteten, konnten wir endlich mal unser Spiel aufziehen. Doch Westerholz gab nicht auf. Und kam postwendend zum Anschlusstreffer. Das dritte Tor von dem Stürmer. Nun wurde es wieder etwas turbulent. Chancen auf beiden Seiten konnten nicht genutzt werden. Dann brachte die Hereinnahme von Henrik nochmal Schwung ins Spiel. Ein dritter Doppelschlag durch Joshua und Lukas brachten schließlich die Entscheidung. Ein verdammt mühsamer Sieg. Aber durchaus verdient. Gegen Unterstedt müssen wir allerdings wieder eine Schippe drauf legen.

 

 

Spieler des Spiels: Lukas

 

Mr. Überall! Lukas holte sich die Bälle oft von ganz hinten und brachte sich auch immer wieder ins Angriffsspiel mit ein. Ein wahnsinniges Laufpensum. Machte das wichtige 2:1 vor der Pause und setzte mit dem Schlusspunkt den Deckel auf die Partie!

 


  7. Spieltag

 

Spielbericht:

 

Nach der unglücklichen Niederlage in Bartelsdorf war es wieder wichtig sich keinen Ausrutscher zu erlauben, um weiter oben dran zu bleiben. Mit Sottrum II kam da nicht gerade ein leichter Gegner. Schließlich erkämpfte sich Sottrum u.a. ein respektables 1:1 in Bartelsdorf. Wir waren also gewarnt. Entsprechend konzentriert gingen wir von Beginn an zu Werke. Und erwischten einen Start nach Maß. Dennis und Joshua brachten uns schnell mit 2:0 in Führung, sodass alles nach einem sicheren Sieg aussah. Aber aus dem nichts und mit etwas Hilfe der tiefstehenden Sonne kam Sottrum quasi aus dem nichts per Fernschuss zum Anschlusstreffer. Das brachte uns etwas aus dem Konzept. Trotzdem hätten wir mit einer höheren Führung in die Pause gehen müssen. Doch wir schlossen entweder zu hastig ab oder es war ein Sottrumer Bein im Weg. Kurz nach der Pause kam es noch schlimmer. Sottrum nutzte die einzige Unachtsamkeit unserer Abwehr zum schmeichelhaften Ausgleich. Was folgte war ein einziger Sturmlauf. Doch der gegnerische Torwart hatte einen guten Tag erwischt und wenn er mal nicht eingreifen konnte rettete das Aluminium wie bei Simons Distanzschuss. Unsere Abwehrspieler schalteten sich immer häufiger ins Angriffsspiel mit ein. Das Spiel ging langsam den Ende zu und wir mussten uns langsam mit einer Punkteteilung anfreunden, dann leitete Hannes zum wiederholten Male einen Angriff ein. Louis traf am Ende den Ball gar nicht richtig doch der Ball trudelte irgendwie über die Linie. Die Spieler von Sottrum konnten es nicht fassen und blieben einen Moment k.o. liegen. Nach dem großen Kampf standen sie mit leeren Händen da. In diesem Schockmoment nutzte Georg noch einmal die Gunst der Stunde und erhöhte auf 4:2. Ein am Ende dreckiger Sieg. Natürlich nicht unverdient; aber wir haben uns nach dem guten Beginn das Leben unnötig schwer gemacht, sodass wir am Ende auch etwas Glück benötigten, dass wir uns aber in der zweiten Halbzeit aber redlich verdient haben.

 

 

Spieler des Spiels: Simon

 

Als Abwehrchef einmal mehr nahezu ohne Fehler. Ließ kaum Chancen zu und kurbelte speziell in der zweiten Halbzeit immer häufiger auch das Angriffsspiel an. Scheiterte knapp mit seinem Distanzschuss.

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