TSV Bötersen-Höperhöfen – SSV Wittorf 0:7 (0:5)

 

 

 Spielbericht:                                                                                 

Die „Losfee“ im Pokal hat es gut mit uns gemeint. Mit dem SSV Wittorf kam ein Gegner aus der 1. Kreisklasse zu uns, was ein Weiterkommen – bei der aktuellen Personalsituation eher eine Belastung – nahezu unmöglich werden ließ. Es wurde gleichzeitig das „Abschiedsspiel“ (auf Zeit) für Murat, der sich die nächsten neun Monate intensiv auf seine Meisterschule konzentriert – hierfür alles Gute.

Das Spiel ging von Beginn an in eine Richtung. Wittorf startete Angriff auf Angriff und wurde schnell belohnt. Eine Flanke von rechts konnte Patrick gegen seinen Gegenspieler nicht mehr verteidigen. Kopfballtor – 0:1. Im weiteren Verlauf konnten wir uns jedoch etwas besser formieren und uns eine knappe halbe Stunde schadlos halten. Doch dann kam es umso schlimmer. Im 3-Minuten-Takt stellte Wittorf das Ergebnis auf 0:4 (33./36./39.). Ärgerlich hierbei dass wir es dem Gegner durch schlechtes oder nicht vorhandenes Abwehrverhalten viel zu einfach gemacht haben. Und in dieser Phase waren wir mit dem Ergebnis noch gut bedient. Henrik hatte mehrere 100%ige Chance noch vereiteln können, sodass wir mit dem rettenden Pausenpfiff „nur“ noch das 0:5 kassierten. Zur Halbzeit wechselte nicht nur die Kapitänsbinde von Murat zu Philip; auch begrüßten wir mit Malenjan einen Rückkehrer. Am Spielverlauf endete es wenig. Wittorf hat aber offenbar etwas Tempo rausgenommen, sodass wir ab und an auch etwas Entlastung hatten. Einmal musste der gegnerische Torwart den Ball vor dem anstürmenden Tim sogar regelwidrig außerhalb des 16ers fangen, was der Schiedsrichter nicht ahndete. Kurz danach zog Wittorf das Tempo wieder an und erhöhte auf 0:6. Henrik bestätigte im weiteren Verlauf mit seinen Paraden und Reflexen, dass er wieder einmal einen Sahne-Tag erwischt hatte. Und wir hatten noch einmal eine große Chance. Als Malla Tim über links frei spielte, doch der Torwart konnte geschickt den Winkel verkürzen, sodass uns ein Treffer verwehrt blieb. Kurz vor Schluss schlug dann Wittorf noch ein letztes mal zu. Schlussendlich müssen wir die Stärke des Gegners klar anerkennen. Der Sieg war in der Höhe verdient. Interessant wäre es geworden was wir bei einem Platzverweis des gegnerischen Torwarts gegen 10 Mann hätten ausrichten können, wobei trotzdem nicht an ein Weiterkommen zu denken wäre. So sehen wir das Spiel als eine gute Trainingseinheit an.

 

Bester Spieler: Henrik

Henrik hatte bis auf seiner „Vorlage“ zum 0:7 einen fehlerfreien Tag. Hielt was zu halten war und manchmal sogar noch mehr. Wahrscheinlich hätten wir sonst eine weit höhere Klatsche im zweistelligen Bereich kassiert.

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